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Überschwemmungen in Pakistan. Männer mit Schwimmwesten tragen einen großen Container durch kniehohes Wasser
Pakistan

Nothilfe nach Überschwemmungen

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Projektstatus laufend
Themenschwerpunkt

Menschen verlieren ihre Lebensgrundlagen erneut durch die Wassermassen

Mehr als 1.500 Menschen sind in Pakistan in Folge von sintflutartigen Regenfällen ums Leben gekommen. Schulen, Wohnhäuser, Bauernhöfe und Straßen wurden von den Wassermassen teilweise einfach weggerissen. Nach vorläufigen Schätzungen verloren mehrere Millionen Menschen ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlagen. Die schweren Überflutungen halten bereits seit Juli 2022 an. Neben der Infrastruktur wurden vor allem auch Ernten zerstört. Eine große Anzahl von Vieh kam ums Leben und Anbauflächen wurden stark beschädigt. Die Überschwemmungen könnten verheerende Folgen für die Ernährungssituation im Land haben.

Ashok, Meena und ihre vier Kinder haben ihr Haus und ihr gesamtes Hab und Gut in den Fluten verloren. Auch die Reinigung, in der Ashok arbeitete, steht unter Wasser. Jetzt müssen sie auf der Straße leben, in einem provisorischen Zelt unter entsetzlichen Bedingungen, ohne sauberes Wasser, Toilette oder Waschgelegenheit. Sowohl Meena als auch ihr Neugeborenes brauchen medizinische Versorgung, die nicht vorhanden ist. © Omer Bangash/Welthungerhilfe
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Ein Junge hilft Menschen, die von den Fluten eingeschlossen wurden: Mit einer großen Pfanne als provisorisches Floß bringt er sie ans andere Ufer. © Omer Bangash/Welthungerhilfe
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Die Überschwemmungen haben auch zu Erdrutschen geführt; viele Häuser, Straßen und Brücken wurden stark beschädigt. © Lodhran Pilot Project (LPP)
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Familien im Distrikt Rajanpur wurden mit Schlauchbooten in Sicherheit gebracht. © Doaba
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Im Distrikt Rajanpur hat die Welthungerhilfe in den letzten Jahren den Aufbau von Katastrophenvorsorge auf Community-Ebene unterstützt. Die so genannten Union Council Disaster Management Committees (UCDMC) können nun bei der Flutkatastrophe helfen. © Doaba
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Zehntausende von Menschen leben in diesen behelfsmäßigen Zelten unter extrem schwierigen und unmenschlichen Bedingungen auf den kilometerlangen Straßen von Mirpurkhas (Stadt) bis an die Grenzen von Tharparkar (Bezirk) in der Provinz Sind. Anbauflächen, Dörfer und Städte stehen noch immer unter Wasser, und ein Ende der Vertreibung ist noch nicht abzusehen. © Omer Bangash/Welthungerhilfe
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Rund 33 Millionen Menschen sind von den schweren Regenfällen und deren Folgen betroffen. Verursacht wurden die Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche von überdurchschnittlich hohen Monsunregenmengen, die innerhalb kürzester Zeit fielen. Pakistan zählt zu den zehn weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern. Immer wieder kommt es zu extremen Wetterereignissen.

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Wie hängen Klimawandel, Wetterextreme und Hunger zusammen?

Die Welthungerhilfe ist vor Ort und leistet gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Nothilfe in den Provinzen Sindh, Belutschistan, Khyber Pakhtunkhwa und Punjab. Betroffene Menschen erhalten zum Beispiel wichtige Dinge wie Moskitonetze, Eimer mit Trinkwasserfiltern, Utensilien zum Kochen, Kanister, Solarlampen und Hygieneartikel. Auch Verteilungen von Lebensmittelpaketen und Lebensmittelgutscheinen finden statt. Menschen, die auf der Straße leben müssen, erhalten Plastikmatten, Planen und Bambusstöcke, mit denen sie Notunterkünfte errichten können. Die Welthungerhilfe und ihre Partner helfen außerdem dabei, Städte zu entwässern und die Landwirtschaft mit Saatgut und Werkzeugen zu unterstützen.

So hilft die Welthungerhilfe mit ihren Partnern nach den Überschwemmungen
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