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Rohingya in Bangladesch

Fakten und Zahlen

Über 600.000 Rohingya sind vor der Gewalt in Myanmar in das Nachbarland Bangladesch geflohen. Neben der Versorgung der Menschen muss das Land auch noch mit den Folgen der schweren Überschwemmungen zurechtkommen, die es im Sommer 2017 erlitten hat.

Bangladesch zählt zu den am dichtesten besiedelten Staaten der Welt: 1.110 Einwohner pro Quadratkilometer, das sind fast fünfmal so viele wie in Deutschland. Derzeit erfährt das Land eine extrem starke Zuwanderung von Flücht­lin­gen aus Myanmar. Am 25. August 2017 kam es im Nachbarland Bangladeschs zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Rohingya-Rebellen und der Armee und Polizei Myanmars. Seitdem sind über 600.000 Rohingya vor der Ge­walt nach Bangladesch geflohen.

Doch Bangladesch muss neben der Versorgung der Menschen auch noch mit den Folgen der schweren Überschwemmungen zurechtkommen, die das Land im Sommer 2017 erlitt. Die starken Monsun-Regenfälle und der weiterhin anhaltende Zustrom verschlimmern die Lage der Flüchtlinge dramatisch. Die Versorgung der oft traumatisierten Menschen wird immer schwieriger, die Herausforderungen für das Gastland sind groß.

Rohingya in Bangladesch
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Übersicht

Sprache

Deutsch

Erscheinungsjahr

2017

Verwendungszweck

Hintergründe

Themen

Krisen & Katastrophen Hunger & Ernährungssicherung

Kontinente und Länder

Asien