Zentralafrikanische Republik: Die Arbeit der Welthungerhilfe

Zentralafrikanische Republik

Gewalt und Chaos verursachen Hunger

Politische Krisen und gewaltsame Konflikte haben die Zentralafrikanische Republik seit 2013 ins Chaos gestürzt. Rund eine Millionen Menschen – insbesondere die Landbevölkerung – sind vor diesen Zuständen in Nachbarländer oder auch an sichere Orte innerhalb des Landes geflohen. Jeder zweite der 4,6 Millionen Einwohner ist auf humanitäre Hilfe angewiesen (UNOCHA). Die landwirtschaftliche Produktion ist drastisch zurückgegangen und die Preise für Nahrungsmittel explodieren. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung leidet an Hunger und hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen.

Karte: Welthunger-Index in der Zentralafrikanischen Republik (2000: 50,9, 2017: 50,9)

Auf einen Blick: Welthungerhilfe in der Zentralafrikanischen Republik

  • 6 laufende Projekte
  • 26.800 erreichte Menschen
  • 4,10 Mio. Euro Fördersumme 2016
  • Schwerpunkte der Arbeit: Wiederaufbauhilfe, Ernährungssicherung, Rehabilitierung landwirtschaftlicher Entwicklungszentren, Friedensförderung
  • Internationale Partner: BMZ, EK (ECHO), GIZ

(Stand: 2016, mehr Informationen im Jahresbericht 2016)

Ausgewählte Projekte

Krise in der Zentralafrikanischen Republik

Ein neues Leben für Gemüsebauern in Bangui

Unruhe, Gewalt und Flucht: Jeder zweite Einwohner ist auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wir unterstützen die Menschen dabei, ihr Leben in der Krise zu meistern.

Kontakt
Kerstin Bandsom

Kerstin Bandsom

Informationsstelle

+49 228-22 88 127

Riskant, aber notwendig: Projektarbeit in der Zentralafrikanischen Republik
Riskant, aber notwendig: Projektarbeit in der Zentralafrikanischen Republik