Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Seiteninhalt springen Zum Footer springen

++ Covid-19-Fälle in Indien ++

Über 300.000 Neuinfektionen täglich, eine neue Virusvariante, ein völlig überlastetes Gesundheitssystem – die Corona-Situation in Indien im April und Mai diesen Jahres war dramatisch. In den Monaten darauf sind die Zahlen deutlich gesunken. Das liegt zum einen daran, dass die indische Regierung bis zu fünf Millionen Menschen am Tag impft, aber auch am harten Lockdown im Sommer. Dieser und der harte Lockdown im Frühling führte jedoch dazu, dass die Wirtschaft einbrach und unzählige Menschen ihre Arbeit verloren. Jetzt wird die dritte Welle in Indien erwartet, denn auch wenn sich die Anzahl der Impfungen am Tag hoch anhört, sind bisher nur neun Prozent der Inder*innen vollständig geimpft. Ein weiterer Lockdown würde vor allem Wanderarbeiter*innen und Tagelöhner*innen am härtesten treffen. Die Welthungerhilfe leistet mit ihren Partnern Nothilfe. Unterstützen Sie unsere Arbeit und die Menschen in Indien mit einer Spende.

Verzweifelte Menschen standen vor Krankenhäusern Schlange

Die Lage in Indien ist aufgrund von Mutationen des Coronavirus weiterhin schwer vorherzusagen. In den letzten Wochen meldete das Land täglich rund 40.000 Neuinfektionen.

Sollte es zu einer dritten Welle kommen, gäbe es erneut nicht genügend Krankenhausbetten und Beatmungsgeräte für einen massiven Anstieg an Erkrankten. Aktuell sind nur knapp neun Prozent der fast 1,4 Milliarden Menschen in Indien geimpft. In den ländlichen Regionen wird weniger getestet und geimpft. Während in der zweiten Welle im Mai und Juni wurden in Delhi viele Notaufnahmen in Krankenhäusern wegen Überfüllung geschlossen. Vor den Krankenhäusern bildeten sich lange Schlangen mit Menschen, die dringend medizinische Hilfe benötigten.

Unsere Corona-Nothilfe für die Menschen in Indien

Gemeinsam mit unseren lokalen Partnerorganisationen setzen wir aktuell verschiedene Maßnahmen um:  

Jetzt für Indien spenden

Landkarte von Indien, darauf grün markierte Regionen und kurze Bescheibungstexte der Aktivitäten der Welthungerhilfe.
Karte: So hilft die Welthungerhilfe in der Corona-Krise in Indien. © Welthungerhilfe

In den ländlichen Regionen fehlt es vor allem an medizinischer Versorgung, aber auch an Nahrungsmitteln. Die arme Bevölkerung spürt die Konsequenzen der Krise am stärksten. Tausende Tagelöhner*innen und Saisonarbeiter*innen haben ihre Einkommensquelle verloren und können sich und ihre Familien nicht mehr ernähren. Die befürchtete dritte Welle würde ihre Lage dramatisch verschlechtern.

Um die Menschen mit korrekten Informationen zu versorgen sowie Mythen und Gerüchte zu entkräften, wurde eine groß angelegte Aufklärungskampagne für die Gemeinden in der Region Bundelkhand gestartet. © Welthungerhilfe
1 / 4
10 Teams wurden für die Kampagne gebildet. Sie klären die Menschen über verschiedene Corona-Vorsichtsmaßnahmen auf. Jedes Team erreicht täglich 500 Haushalte © Welthungerhilfe
2 / 4
Vor dem Beginn der Kampagne fand ein Treffen mit den Regierungsvertreter*innen des Bezirks statt um die Arbeit zu koordinieren. Dem Team wurde nicht nur Unterstützung zugesagt sondern auch Helfer*innen zugewiesen um die Kampagne schnell voran zu treiben. © Welthungerhilfe
3 / 4
Das Kampagnenteam klärt in den Gemeinden über die COVID-19-Tests und Impfungen auf. Das hat ein Umdenken in der Bevölkerung bewirkt und viele Menschen sind nun bereit, sich testen und impfen zu lassen. Auch das Tragen von Masken und die Wahrung sozialer Distanz sind in den Dörfern zur Normalität geworden. © Welthungerhilfe
4 / 4
„Ich warte auf Nachrichten, doch ich fürchte sie zugleich“

Unsere Bonner Kollegin Disha Uppal bangt jeden Tag um die Gesundheit ihrer Familie in Indien. Dort eskaliert die Corona-Krise.

Mehr erfahren

Gemeinsam gegen Corona – helfen Sie mit einer Spende

Trotz der großen Not sieht Philippe Dresruesse auch Hoffnung. „Die Solidarität beeindruckt mich. Vom Nachbarn, der für 20 Haushalte kocht, bis hin zu Unternehmen, die für den Transport von Sauerstoff sorgen.“

Porträt: Philippe Dresrüsse, Landesbüro Indien

Es sind Kleinigkeiten, die mir Mut machen. Die Menschen halten zusammen, diese Solidarität beeindruckt mich.

Philippe Dresruesse Programmkoordinator der Welthungerhilfe in Indien

Die Welthungerhilfe steht in engem Kontakt zu ihren Partnerorganisationen in den verschiedenen Projektregionen. Bitte unterstützen Sie die Menschen vor Ort mit einer Spende!

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Wir setzen Ihre Spende gezielt und mit großer Verantwortung ein. Sollten wir für ein Projekt mehr Spenden als benötigt erhalten, werden andere Projekte der Welthungerhilfe gefördert, die einer Finanzierung bedürfen. Ihre Jahreszuwendungsbescheinigung erhalten Sie von uns automatisch zu Beginn des Folgejahres. Sollten Sie Einzelquittungen benötigen, melden Sie sich bitte bei unserem Spenderservice.

Ihre Ansprechpartner*innen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.