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Ein dunkelroter und ein grüner Sessel sowie ein Mikrofon vor gelbem Hintergrund.

Podcast: Welthungerhilfe Direkt

“Welthungerhilfe direkt” ist der Podcast, in dem wir Erfahrungen und Erlebnisse aus unseren Projektländern weltweit mit euch teilen – direkt aus erster Hand auf eure Ohren. Wir sprechen mit Leuten, die etwas zu erzählen haben, nehmen euch mit an Orte, von denen ihr vielleicht noch nie etwas gehört habt und bringen Themen auf den Tisch, über die sonst zu wenig gesprochen wird.  

Jetzt neue Folge hören!

Der Podcast ermöglicht einen tiefen ungefilterten Einblick in die Arbeit der Welthungerhilfe und die damit verbundenen, persönlichen Erlebnisse von Mitarbeiter*innen und Freund*innen der Organisation. Im Dialog mit Moderatorin Lena Binder werden unterschiedlichste Perspektiven zu zentralen gesellschaftsrelevanten Themen diskutiert. 

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Folge 14: Lidia Aouba: „Black lives matter war immer schon ein Teil von mir.“

In der heutigen Folge stellen wir euch unsere Kollegin Lidia vor: Wir erfahren, wie Lidia zur Welthungerhilfe gekommen ist und welche Rolle ihre afrikanischen Wurzeln bei unserer Arbeit spielen können. Lidia berichtet auch aus ganz persönlicher Perspektive, wie sie die Black Lives Matter Bewegung wahrgenommen hat und wie sich ihr Umfeld seitdem stärker und bewusster gegen Rassismus positioniert. Natürlich sprechen wir auch über Lidias Aufgaben bei der Welthungerhilfe: Sie koordiniert das Ausbildungsprogramm Skill-up, das auf Initiative von Gudrun Bauer in Kooperation zwischen Welthungerhilfe und Bauer Charity entstanden ist. Lidia zeigt auf, wie wir mit dem länderübergreifenden Programm jungen Erwachsenen u.a. in Nepal, Indien, Uganda und Kenia eine vielversprechende Zukunftsperspektive bieten können, um ein eigenes unabhängiges Einkommen zu erwirtschaften und den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Folge 13: Line Niedeggen (Fridays for Future): „Wir müssen auch die schwierigen Gespräche führen.“

Mit vollem Einsatz für eine lebenswerte Zukunft für alle: Line Niedeggen engagiert sich bei Fridays for Future als Klimagerechtigkeitsaktivistin. Im Podcast erklärt sie, was es damit auf sich hat und erzählt von ihren persönlichen Beweggründen, mit voller Entschlossenheit auf die Straße oder in den Hambacher Forst zu gehen. Außerdem sprechen wir über die gemeinsamen Ziele und Herausforderungen einer etablierten Hilfsorganisation wie der Welthungerhilfe und einer jungen Protestbewegung: Wie können wir es schaffen, mit vereinten Kräften noch mehr Menschen für unsere gemeinsamen Ziele zu mobilisieren? Mit welchen Problemen müssen wir uns auseinandersetzen, um unsere Ziele gemeinsamen auch zu erreichen? Und warum ist es dabei wichtig, uns selbst und unser Handeln auch immer wieder zu reflektieren?

Folge 12: Beruflich für die gute Sache: Wer arbeitet für die Welthungerhilfe?

Weltweit arbeiten unsere Mitarbeiter*innen an unserem großen Ziel: Einer Welt ohne Hunger. Unsere Kollegin Barbara sucht genau diese Menschen, die sich beruflich für den guten Zweck einsetzen möchten – im Kongo, in Afghanistan oder im Irak. Aber wie kann man sich die Arbeit in diesen Ländern vorstellen? Und was muss man mitbringen, um für einen solchen Job überhaupt in Frage zu kommen? Wann setzen wir auf nationale Mitarbeiter*innen und wann entsenden wir sogenannte Expats in die Länder? Barbara erzählt aus dem Innenleben unserer Organisation – und auch von ihrer Rolle als Vertrauensperson, wenn sich Kolleg*innen in Krisensituationen an sie wenden.

Winterpause: Wir wünschen euch ein frohes neues Jahr!

Ein frohes und gesundes neues Jahr allerseits! Wir legen an dieser Stelle eine kurze Winterpause ein und sind in gewohntem Rhythmus in 2 Wochen wieder mit einer neuen Folge für euch da. Ihr lernt unseren Podcast gerade erst kennen? Natürlich könnt ihr unsere bisherigen Folgen erkunden und in verschiedenste Länder und Themen eintauchen. Einen kurzen Überblick gibt’s im heutigen Trailer!

Folge 11: Welthungerhilfe 2020: Der Mensch im Mittelpunkt

In der letzten Folge des Jahres werfen wir einen Blick zurück auf Themen, die uns dieses Jahr besonders bewegt haben. Unsere Kolleg*innen aus den Projektländern der Welthungerhilfe berichten von Konflikten in Äthiopien und Syrien, Heuschrecken in Kenia und natürlich von Corona. Gemeinsam mit unserer Programmdirektorin Bettina reisen wir durch diese Themen und versuchen uns an einem Fazit: Was bleibt von diesem besonderen Jahr 2020?

Folge 10: Kenia damals und heute: ein Perspektivenwechsel

In dieser Folge suchen wir mal wieder einen Blick von außen: Joyce ist zu Gast, sie ist „Freundin“ der Welthungerhilfe und kennt die Organisation seit langer Zeit aus externer Perspektive. Joyce selbst ist in Kenia aufgewachsen und erzählt von ihrer Kindheit auf dem Land außerhalb von Nairobi. Als Jugendliche kam Joyce nach Deutschland und verfolgt seitdem aus der Ferne, wie die Dinge sich in ihrer Heimat entwickeln. Mittlerweile promoviert Joyce zu Thema Social Business und berichtet, was aus ihrer Sicht die Themen und Ansätze der Zukunft für ihr Heimatland sind.

Folge 9: Aufgewachsen in Syrien: Neues Leben in Deutschland

Omar kommt aus Syrien, lebt seit einigen Jahren in Deutschland und studiert Wirtschaftspsychologie in Bonn. Als studentische Aushilfe bei der Welthungerhilfe unterstützt er indirekt sein Heimatland aus der Ferne und macht immer wieder aufmerksam auf die teilweise dramatischen Zustände in Syrien: Er weiß genau, wie es sich anfühlt, Krieg zu erleben. Und schafft es dennoch, mit einer Portion Ironie über seine Erfahrungen zu berichten. Mit seiner Geschichte ist Omar gleich zweimal zu Gast in unserem Podcast: in der vorherigen Folge erzählte er von den Anfängen der Syrien-Krise und wie es ist, wenn plötzlich Krieg ist. In dieser Folge wird Omar berichten, welche Wende sein Leben in Deutschland genommen hat und wie er von hier aus auf die Entwicklungen in Syrien blickt.

Folge 8: Aufgewachsen in Syrien: „Und plötzlich war Krieg“

Omar kommt aus Syrien, lebt seit einigen Jahren in Deutschland und studiert Wirtschaftspsychologie in Bonn. Als studentische Aushilfe bei der Welthungerhilfe unterstützt er indirekt sein Heimatland aus der Ferne und macht immer wieder aufmerksam auf die teilweise dramatischen Zustände in Syrien: Er weiß genau, wie es sich anfühlt, Krieg zu erleben. Und schafft es dennoch, mit einer Portion Ironie über seine Erfahrungen zu berichten. Mit seiner Geschichte ist Omar gleich zweimal zu Gast in unserem Podcast: in der heutigen Folge erzählt er von den Anfängen der Syrien-Krise und wie es ist, wenn plötzlich Krieg ist. In einer späteren Folge wird Omar berichten, welche Wende sein Leben in Deutschland genommen hat und wie er von hier aus auf die Entwicklungen in Syrien blickt.

Folge 7: Kooperation in Uganda: Auf die lokale Perspektive kommt es an

In dieser Folge ist unsere Kollegin Anika zu Gast, die in Uganda Projekte betreut, die hauptsächlich von unseren lokalen Partnerorganisationen umgesetzt werden. Sie erzählt, warum es wichtig für den nachhaltigen Erfolg eines Projekts ist, diese Partner einzubinden - aber auch, welche Herausforderungen das mit sich bringt. Außerdem berichtet sie von einem Projektbesuch im Norden des Landes, einer Region, die von den Fluchtbewegungen aus dem Südsudan geprägt ist.

Folge 6: Welthungerhilfe & Viva con Agua: Wasser verbindet

Heute ist Benny Adrion zu Gast im Podcast Welthungerhilfe Direkt. 
Benny ist einer der Gründer von Viva con Agua und setzt sich mit voller Energie dafür ein, dass Menschen weltweit Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. 
Im Gespräch reflektieren Benny und Moderatorin Lena die Kooperation zwischen Viva con Agua und Welthungerhilfe insbesondere mit Blick auf neue, moderne Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit.

Folge 5: Digitale Innovationen – „Game changer for farmers“

In der heutigen Folge ist Franziska zu Gast, die als Projektleiterin für digitale Innovationen bei der Welthungerhilfe tätig ist. Sie lebt in Uganda und betreut die Entwicklung von Apps für die ländliche Bevölkerung in Ländern wie Malawi, Simbabwe und Indien. Im Gespräch zwischen Moderatorin Lena und Franziska erfahrt ihr, was es mit Apps namens „KurimaMari“ und „AgriShare“ auf sich hat und wie die Welthungerhilfe hiermit neue Wege der Entwicklungszusammenarbeit geht. „Die Apps können für uns echte Gamechanger sein“, so erzählt es ein Bauer aus Malawi im O-Ton zu Beginn der Folge.

Folge 4: Eckart von Hirschhausen: „Warum zerstören wir unser Zuhause?“

In dieser Folge ist Eckart von Hirschhausen zu Gast bei der Welthungerhilfe. Er recherchiert für sein neues Buch „Endlich“ und beschäftigt sich mit einem der brennendsten Themen unserer Zeit: dem Klimawandel. Vor Aufzeichnung dieses Podcasts hat Eckart sich mit Kolleg*innen der Welthungerhilfe aus dem In- und Ausland über die Folgen des Klimawandels ausgetauscht und über die Auswirkungen in den Projektländern der Welthungerhilfe gesprochen. Im Podcast-Gespräch reflektieren Moderatorin Lena und Eckart die Komplexität und die Dringlichkeit des Themas. Anhand von persönlichen Eindrücken und Beispielen wird deutlich, dass keine Zeit mehr bleibt zu warten: wenn wir unser Zuhause nicht weiter zerstören wollen, müssen wir jetzt entschlossen handeln.

Folge 3: Freiheit in Grenzen: Ein Werdegang von der DDR bis nach Nordkorea

In dieser Folge von Welthungerhilfe Direkt ist Uwe, Projektleiter der Welthungerhilfe in Nordkorea zu Gast. Uwe berichtet, was Entwicklungszusammenarbeit in Ländern bedeutet, in denen nicht gerade demokratische Verhältnisse herrschen. Besonders angetan hat es ihm Afghanistan, ein Land, das viele von uns nur als Kriegsgebiet im Kopf haben. Uwe selbst ist in der DDR aufgewachsen und schildert eindrucksvoll, wie sich sein eigenes Leben, aber auch sein Blick auf die Entwicklungszusammenarbeit im Laufe der Jahre verändert hat. Uwe gibt uns einen Einblick, weshalb es wichtig ist, die Selbstständigkeit der Menschen in den Projekten zu fördern - und wie das am besten gelingen kann. "

Folge 2: Alltag im Geflüchtetencamp: "Traumata sind allgegenwärtig"

In dieser Folge ist Welthungerhilfe-Kollegin Jessica zu Gast. Sie arbeitet aktuell als Communication Expert in Gaziantep im Südosten der Türkei, 40 Kilometer von der syrischen Grenze – und damit mitten im Kontext der Syrienkrise. Im Rahmen ihrer Tätigkeit spricht sie immer wieder mit Familien, die Kriege, Krisen und Vertreibung erleben mussten. Welche Spuren und Traumata das in den Leben der Menschen hinterlässt, kann man sich kaum vorstellen. Im Gespräch erzählt Jessica von persönlichen Begegnungen mit Menschen, die in Flüchtlingscamps leben. Von einer Ankunft im Camp voller Angst und Erschöpfung – und vom Übergang hin zu einem Camp-Alltag mit Marktständen, Friseursalons und kleinen Shops. Wie Jessica damit umgeht, von Notlagen und schlimmen Schicksalen umgeben zu sein? Sie berichtet auch, wie sie selbst diese Erfahrungen verarbeitet.

Folge 1: Gefahr gehört zu seinem Job: "Da funktionierst du einfach"

In dieser Folge ist Josef, Sicherheitsberater der Welthungerhilfe, zu Gast. Vor seiner Zeit bei der Welthungerhilfe war Josef im Zuge einer UN-Mission als sogenannte Blaumütze im unbewaffnete Friedenseinsatz in Syrien tätig. Er erzählt eindrücklich von seinen Erfahrungen beim Militär und wie er das, was er damals erlebt hat, für seine heutige Arbeit nutzbar macht. Die Welthungerhilfe arbeitet in 36 Ländern dieser Welt. In vielen davon gehören gewaltsame Konflikte zum Alltag. Was das bedeutet, hat Josef am eigenen Leib erfahren. Er nimmt uns mit in eine Situation in der zentralafrikanischen Republik, die ihn bis heute beschäftigt. Josef zeigt auf sehr persönliche und emotionale Art und Weise, dass er sich auch in die Menschen hineinfühlen kann, für die Gewalt der einzige Ausweg zu sein scheint.

Teaser: Welthungerhilfe direkt - der Podcast der Welthungerhilfe

Warum hat die Welthungerhilfe einen Podcast? Welche Themen stehen dabei im Fokus? Warum lohnt es sich Welthungerhilfe direkt zu hören? Die Antwort gibt der Teaser zum Podcast - einfach mal reinhören!

Wenn du Fragen oder Anmerkungen zu unserem Podcast hast oder ein Gast bzw. ein Thema dich in diesem Format besonders interessieren würde, schreib uns gerne eine Mail!  

Wer moderiert hier?

Ich bin 2016 bei der Welthungerhilfe eingestiegen. Besonders schätze ich an unserer Arbeit, dass die Organisation motivierte Mitarbeiter*innen einlädt, sich einzusetzen, Dinge auszuprobieren und aktiv mitzugestalten. So ist auch dieser Podcast entstanden. Während ich als Vorstandsreferentin in übergreifenden, strategischen Projekten der Organisation tätig war, habe ich zusammen mit den Kollegen aus dem Marketing auch den Podcast entwickelt. Seit Oktober 2020 leite ich nun die Abteilung Engagement, in der auch das Podcast-Team angesiedelt ist. Spannend am Podcast finde ich vor allem das direkte Gespräch mit meinen Kolleg*innen und ungeahnte persönliche Geschichten und Erlebnisse, die sie teilen. Ich höre selbst sehr gerne Podcasts und finde, dass das Format der Welthungerhilfe gut steht - denn wir haben hochspannende Einblicke in Regionen dieser Welt und setzen uns für gesellschaftsrelevante Themen ein.

Lena Binder