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Welthunger-Index

Wie steht es um die Hungersituation weltweit? Wurden Fortschritte erzielt oder sind Rückschläge zu verzeichnen? Mit dem Welthunger-Index lässt sich die globale Hungersituation aussagekräftig berechnen und bewerten.

Titel des Welthunger-Index 2018
Fraser Patterson Team Politik und Außenbeziehungen

Der Welthunger-Index (WHI, auf Englisch: Global Hunger Index, GHI) ermöglicht es, Hunger und Unterernährung mehrdimensional zu messen. Er soll zu einer stärkeren Wahrnehmung und einem besseren Verständnis des Kampfes gegen den Hunger führen und dazu dienen, die Hungersituation in verschiedenen Ländern und Regionen zu vergleichen. Der WHI soll die Aufmerksamkeit auf jene Weltregionen lenken, in denen am dringendsten zusätzliche Ressourcen benötigt werden, um den Hunger zu beenden.

Website des Welthunger-Index

Alle aktuellen Zahlen, eine interaktive Karte sowie alle WHI-Berichte der letzten Jahre.

Die analysierten Länder können in Kategorien einsortiert werden, je nachdem, ob die Hungersituation gravierend, sehr ernst, ernst, mäßig oder gering ist. Vier Indikatoren fließen in die Berechnung des WHI-Werts ein. Je höher der Wert, desto höher der Schweregrad des Hungers in diesem Land.

Der Bericht wird gemeinsam von der Welthungerhilfe und dem Alliance2015-Partner Concern Worldwide herausgegeben.

Die 4 Indikatoren des Welthunger-Index
Titel des Welthunger-Index 2018 Welthunger-Index 2018

Bericht, Zusammenfassung, Factsheet: Alle Dokumente zum Download oder Bestellen.

Der jüngste Bericht zeigt, dass die Bekämpfung des Hungers Fortschritte macht: Die Werte zur Hungersituation sind weltweit seit dem Jahr 2000 um 28 Prozent gefallen. Doch gleichzeitig spielen Krisen und Konflikte eine verheerende Rolle für die Ernährungslage vieler Länder – sie sind die schlimmsten Hungertreiber. 

Besonders dramatisch ist die Lage in der Zentralafrikanischen Republik, wo es seit 2000 keine Verbesserung gab. Mit einem WHI-Wert der Kategorie “gravierend” bildet das Land weltweit das Schlusslicht im Index. Sechs Länder – Tschad, Haiti, Madagaskar, Sierra Leone, Jemen und Sambia – weisen “sehr ernste” Hungerwerte auf. 45 der 119 Länder des Welthunger-Index fallen in die Kategorie “ernst”.

In einigen Ländern konnte aufgrund unzureichender Daten kein WHI-Wert ermittelt werden. Dazu zählt auch Syrien, ein Land, das durch den andauernden Krieg in eine Spirale von Armut, Elend und Hunger gerutscht ist. Hier und in allen andren Krisenländern brauchen die Menschen dringend eine dauerhafte politische Lösung.

Letzte Aktualisierung 06.11.2018

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Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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