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Energie-Spartipps – gut für den Geldbeutel und die Umwelt

Strom, Wärme, Gas, Benzin – die Preise steigen, ein Ende ist noch nicht in Sicht. Haben Sie schon angefangen, Energie zu sparen?

Viele kleine Anpassungen im Alltag helfen, Energie und Geld zu sparen. Und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Denn wenn weniger Energie verbraucht wird, sinkt der Ausstoß von Treibhausgasen. Wir haben Energie-Spartipps, die einfach im Alltag umzusetzen sind und langfristig einen Unterschied machen – für Mensch, Natur und Umwelt.

Eine Frau in Haiti schöpft nach Hurrikan Matthew verschmutztes Wasser Klimawandel, Wetterextreme und Hunger

Weltweit steigt die Zahl der Wetterextreme. Als Folgen des Klimawandels haben Dürren oder Überflutungen unmittelbare Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen.

Darum ist die Zeit gekommen Energie zu sparen – Folgen des Klimawandels

Die Folgen des Klimawandels sind vielfältig und weltweit spürbar - Hunger, zunehmende Naturkatastrophen, Konflikte oder Flüchtlingsströme. Große Industrienationen, die viele Emissionen produzieren, sind zum Großteil für den globalen Klimawandel verantwortlich. Von den Folgen betroffen sind aber vor allem arme Länder, die sowieso schon mit multiplen Problemen oder Krisen zu kämpfen haben. 

Vor allem für die Menschen im globalen Süden sind die Auswirkungen fatal: Millionen Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage. Durch die Erderwärmung ist die Kluft zwischen armen und reichen Ländern laut einer Berechnung der Stanford-University von 2019 sogar 25 Prozent größer als sie es ohne wäre. Der Klimawandel verschärft somit auch die globale Ungleichheit. Auch Ökosysteme werden durch den zunehmenden Temperaturanstieg geschädigt, die Artenvielfalt ist weltweit bedroht.

Jetzt spenden und nachhaltig helfen!

Ob Starkregen, Hitzewellen oder plötzliche Temperatureinstürze – wir alle spüren die Folgen des Klimawandels. Und wir alle haben es in der Hand und können im Alltag dazu beitragen, Emissionen und den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, unsere Umwelt zu schützen und die Folgen des Klimawandels einzudämmen.   

Energie sparen im Haushalt – so geht’s

Wissen Sie, wie viel Strom, Wärme oder Gas Sie im Alltag durchschnittlich verbrauchen? Ein Online-CO2-Rechner kann helfen, Ihren Energiebedarf zu ermitteln und herauszufinden, wie viel Energie Ihre Wohnung oder Ihr Haus benötigt, wieviel Sie verbrauchen und wie Sie ihre CO2-Bilanz optimieren können. Das funktioniert ganz einfach auf Basis Ihres Energieausweises oder Ihrer bekannten Verbrauchszahlen.
 

Praktischer Helfer: Energiemessgerät

Ist ihr Energieverbrauch zu hoch? Ein einfaches Hilfsmittel ist zum Beispiel ein Energiemessgerät. Es zeigt ihnen auf, wieviel Strom sie verbrauchen und identifiziert Stromfresser. Damit sparen sie nicht nur Energie, sondern auch Geld. Knapp 80 Prozent der Deutschen wissen nicht, wie viel Strom Sie monatlich verbrauchen. Zeit, das zu ändern!

Wenn wir uns den Energieverbrauch privater Haushalte ansehen, fällt auf, dass diese mehr als zwei Drittel benötigen, um Räume zu heizen. Gefolgt von Warmwasser und sonstiger Prozesswärme- bzw. Kälte zum Waschen, Kochen, Kühlen etc.

Wasser: eine wertvolle Ressource

Klimaschutz im Alltag kann einfach sein, wenn man ein paar einfache Regeln befolgt. Eine bewusste Nutzung von Wasser kann einen großen Unterschied machen. Für uns ist Wasser und die Verfügbarkeit von Wasser selbstverständlich. Wussten Sie, dass aktuell rund zwei Milliarden Menschen (27% der Weltbevölkerung) weltweit keinen sicheren Zugang zu sicherem Trinkwasser haben? Dabei ist Wasser ein Menschenrecht.

Die internationale Gemeinschaft hat sich als Ziel Nummer 6 der Sustainable Development Goals (SDGs) in der UN-Nachhaltigkeitsagenda verpflichtet, bis 2030 für alle Menschen die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung sicherzustellen. Laut Bericht der Vereinten Nationen ist die Zielerreichung aber aktuell gefährdet.

Warmwasser bewusst nutzen

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) liegt der durchschnittliche Wasserverbrauch einer Person in Deutschland bei circa 127 Litern pro Tag, zwischen 30 und 45 Liter davon entfallen auf das täglich genutzte Warmwasser. Das kostet nicht nur Energie, sondern auch Geld. Dabei kann der Verbrauch von warmem Wasser im Alltag an vielen Stellen reduziert werden – so geht’s:

Waschen und Duschen

Energie-Spartipps: So können Sie beim Wäschewaschen sparen

Energie-Spartipps für die Küche

Kochen und Kühlen

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Energieersparnis dank Energieeffizienzklasse

Wir alle kennen die Bezeichnungen der Energieeffizienzklassen A, B und A++ etc., auf die wir beim Kauf von Geräten meist achten. Seit dem 1. März 2021 haben sich diese verändert und werden unterteilt in A-G. Bei den neuen Labeln fallen die Plus-Klassen weg, stattdessen werden die Produkte zusätzlich mit einem QR-Code versehen. Darunter findet man weitere Infos wie konkrete Daten und Fakten zu den Energieeffizienzklassen. Zum Beispiel Details zu Stromverbrauch, gewichteter Wasserverbrauch oder Energieverbrauch.

Eventuell sind die neuen Bezeichnungen irreführend, weil die alten nicht mit den neuen direkt vergleichbar sind. Ein Gerät, was ein A+-Label hatte und jetzt ein C-Label, ist nicht plötzlich schlechter. Nur die Kennzeichnung hat sich verändert. Die Richtwerte sind neu definiert, um zukünftige Geräte besser vergleichen und einordnen zu können.

Auch wenn es Richtwerte der Hersteller sind und Wasser- sowie Stromverbrauch bei jedem unterschiedlich sein können, ist das Wichtigste: ein bewusster Umgang bei der Nutzung der Geräte. Zum Beispiel ist die Nutzung von Ökoprogrammen sehr sinnvoll – weil sie Ressourcen und Geld sparen. Im Sinne der Nachhaltigkeit müssen ältere Geräte z.B. nicht sofort entsorgt werden, meist macht auch erst einmal eine Reparatur Sinn.

Grafik einer schmelzenden Weltkugel symbolisch für den Klimawandel.

Mit kleinen Veränderungen im Alltag kann unser Leben nachhaltiger werden.

Energie sparen: Allgemeine Tipps

Energie-Spartipps: Mit diesen Tipps können Sie Strom sparen

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen: Heizen

Es gibt viele Möglichkeiten und Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag, wie man Ressourcen sparen und bewusster mit ihnen umgehen kann. Auch ein Wechsel zu einem Ökostrom- oder Ökogasanbieter ist sinnvoll. Bei der Auswahl sollte auf vertrauenswürdige Siegel geachtet werden, denn beim Strom kann Öko auch heißen, dass fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung genutzt werden können. 

Energie sparen im Alltag

Viele Menschen haben ihre Gewohnheiten, Energie im Haushalt oder im Alltag zu sparen, bereits geändert oder sind dabei. Da geht immer noch mehr. Wer weitere Energie-Spartipps beachtet, macht langfristig einen Unterschied: 

Ressourcen sparen beim Autofahren

Der Earth Overshoot Day zeigt auf, dass wir so leben, als hätten wir 1,75 Erden zur Verfügung. In den letzten Jahren haben wir in Deutschland so gelebt, dass Mitte des Jahres alle Ressourcen bereits aufgebraucht waren. Dabei ist es so einfach, etwas zu ändern. Zum Beispiel beim Autofahren, wo viele Emissionen ausgestoßen werden.

Wer nicht auf das Auto verzichten kann, hat auch die gestiegenen Kosten für Benzin und Gas wahrgenommen. Diese sollten aber nicht ausschließlich der Anreiz sein, um etwas an der Nutzung oder dem Fahrverhalten zu ändern. Wer langfristig etwas Gutes tun möchte – für Umwelt, Tier und Mensch –, der kann mit ein paar kleinen Kniffen Großes bewirken. 

Lebensmittelverschwendung: Ursachen & Fakten

Ca. 931 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll. Wieso? Und was können wir dagegen tun?

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Projekte der Welthungerhilfe zum Thema Nachhaltigkeit

Der Klimawandel betrifft Menschen weltweit, vor allem die Ärmsten. Die Menschen in unseren Projektländern sind häufig stark betroffen und haben mit multiplen Krisen und Problemen zu kämpfen. Um die Lebensbedingungen der Menschen langfristig positiv zu verändern, ist Nachhaltigkeit eine wichtige Grundlage all unserer Projekte. Gemeinsam mit unseren Partnern werden nachhaltige Lösungen für die Menschen vor Ort entwickelt, etwa bei den Themen nachhaltige Landwirtschaft oder nachhaltige Stromproduktion. Außerdem unterstützen wir die Menschen im Globalen Süden, sich an die durch den Klimawandel veränderten Bedingungen anzupassen. Diese Beispiele zeigen, wie wir vor Ort helfen:

Beispiel-Projekte zur Nachhaltigkeit

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