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Hungrig, durstig, stark geschwächt – so geht es Millionen Menschen in Ländern Ostafrikas wie Kenia, Somalia oder Äthiopien. Die Menschen leiden unter den Auswirkungen einer starken Dürre. Durch die extreme Trockenperiode und ihre schwerwiegenden Folgen müssen in Ostafrika derzeit circa 16,7 Millionen Menschen hungern. Sie kämpfen ums Überleben.

Dürre in Ostafrika: kein Wasser, keine Ernte, keine Nahrung

Vor allem im Norden Kenias, in vielen Teilen Somalias und im Süden Äthiopiens ist die Situation derzeit lebensbedrohlich. Der ausbleibende Regen ist eine schleichende Katastrophe für die Menschen in Ostafrika. In vier Regenzeiten in Folge hat es nicht oder kaum geregnet. Die Situation ist dramatisch: Die Böden sind viel zu trocken, um Getreide oder Gemüse anzubauen. Für kleinbäuerliche Familien bedeutet das: keine Ernte und nicht genügend zu essen. Viele Hirtenfamilien haben bereits bis zu 70 Prozent ihres Viehbestands verloren – oft ihre einzige Einnahme- und Versorgungsquelle. Deshalb können sie es sich nicht mehr leisten, Lebensmittel auf den Märkten zu kaufen. Diese Situation wird noch verschärft durch die weltweit stark angestiegenen Lebensmittelpreise. Millionen Leben sind vom Hunger bedroht.

Portraitfoto von Kelvin Shingles

Die Situation ist dramatisch. Die Menschen drohen zu verhungern, wenn keine schnelle Hilfe erfolgt.

Kelvin Shingles Landesdirektor der Welthungerhilfe in Kenia

Helfen Sie jetzt: Sie können uns mit Ihrer Spende dabei unterstützen, notleidende Menschen in Ostafrika mit unserer Nothilfe zu erreichen. 

Jetzt spenden und Menschen in den Dürre-Gebieten unterstützen
Napetet Lodchodo Lojore hat ihr ganzes Vieh verloren. Weil auch ihre drei Esel verhungert sind, trägt die 68-Jährige nun das hölzerne Packgestell des Esels (rechts neben ihr) selbst. Sie ist auf dem Weg ins Flüchtlingscamp von Kakuma und macht eine Pause unter einem Baum. © Bettina Rühl/Welthungerhilfe
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Über eine halbe Million Kinder sind aufgrund der anhaltenden Dürre in Kenia unterernährt. © Bettina Rühl/Welthungerhilfe
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Die Viehhirtin Lucy Kele steht neben den Kadavern ihrer Ziegen in Marsabit, Kenia. Sie hat über 30 Ziegen und Schafe und sechs Kamele verloren. © Asenath Niva/Welthungerhilfe
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Vielerorts ist die Wasserversorgung extrem schlecht. In der kenianischen Region Kinakoni dient ein handgegrabener Brunnen in einem ausgetrockneten Flussbett als Wasserquelle. © Jonas Wresch/Welthungerhilfe
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Das vorhandene Wasser ist oft stark verschmutzt und kann Krankheiten auslösen. Vorhandene Wasserstellen und Wasserauffangsysteme müssen dringend repariert werden. © Welthungerhilfe
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Corona-Impfung in der mobilen Klinik in Naduat. Die kenianische Regierung stellt das Personal, die Welthungerhilfe unterstützt das Angebot logistisch. © Bettina Rühl/Welthungerhilfe
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Das von der Dürre betroffene Weidevieh muss dringend tierärztlich versorgt – auch um Viehseuchen zu bekämpfen. Gemeinsam mit unseren Partnern organisieren wir Impfkampagnen, die zur Aufklärung der Viehhirt*innen beitragen. © Welthungerhilfe
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Die Lage in Somalia/Somaliland ist extrem besorgniserregendend. Mit unseren Partnern verteilen wir Hilfsgüter an die am schlimmsten von der Dürre betroffenen Familien – zum Beispiel Wasserbehälter, Nahrungsmittel und Bargeld. © Welthungerhilfe
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Dürre in Ostafrika: Kein Ende in Sicht

Cover der Publikation: Factsheet - Dürre in Ostafrika Factsheet: Dürre in Ostafrika

Alle Daten und Fakten zur Dürre in Ostafrika auf einen Blick.

Aufgrund der langanhaltenden und wiederkehrenden Trockenzeiten können Menschen, Tiere und Natur in Ostafrika sich kaum erholen. Auch wenn es regnet, kann der ausgetrocknete Boden das Wasser kaum speichern. So kommt es in den Dürre-Regionen teilweise zu Überflutungen, wenn plötzlich Regen fällt. Darüber hinaus gibt es in Ostafrika viele sich überlagernde Katastrophen, die die Widerstandsfähigkeit der Menschen schwächen: In den letzten zwei Jahren hatte die Region immer wieder mit großen Heuschreckenplagen zu kämpfen. Hinzu kommen die Corona-Pandemie und gewaltsame Konflikte. All diese Krisen führen zusätzlich zu Ernteausfall und damit zu Hunger. Schon jetzt leiden in Ostafrika circa 16,7 Millionen Menschen an Hunger. Es wird befürchtet, dass diese Zahl noch steigen wird, wenn jetzt keine schnelle Hilfe erfolgt.

Die Welthungerhilfe ist vor Ort und bereitet Nothilfemaßnahmen vor, um die Menschen in Ostafrika vor weiterem Leid und Elend zu schützen.

Wie entsteht Dürre? 

Eine Dürre ist eine langanhaltende Trockenperiode. Das Ausbleiben von Niederschlägen führt zu Wassermangel. Die Wasserknappheit kann eine Vielzahl von dramatischen Auswirkungen in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Wirtschaft und Umwelt haben. Dürren bedrohen die Lebensgrundlage von Menschen, erhöhen das Krankheits- und Todesrisiko. Diese durch den Klimawandel verursachten Umstände führen vermehrt zu Migration.

Der durch den Klimawandel verursachte Temperaturanstieg bewirkt, dass bereits trockene Regionen trockener und feuchte Regionen feuchter werden. In Ostafrika bedeutet dies vielerorts, dass durch steigende Temperaturen das Wasser schneller verdunstet. Dadurch erhöht sich das Risiko von Dürren. Zudem halten Dürreperioden durch die Erderwärmung in der Tendenz länger an.

Bei lang andauernden Dürreperioden leiden Menschen unter Durst, schlechter Wasserqualität, Ernteausfällen, Hunger und Armut. Vor allem die Bevölkerung in ländlichen Gebieten trifft Dürre besonders schwer. Ohne Nahrungsmittelhilfen oder Unterstützung durch Regierungen oder Hilfsorganisationen können lange Dürreperioden in Hungerkatastrophen enden.

Die Welthungerhilfe ist in vielen Regionen Ostafrikas aktiv – unterstützen Sie unsere Nothilfe mit einer Spende. 

Dürre in Ostafrika: Ihre Spende hilft!

Diese Länder sind von der Dürre in Ostafrika betroffen

Kenia:

Die Lage ist dramatisch. Knapp 3,5 Millionen Menschen in Kenia befinden sich aufgrund der Dürre in einer Hungerkrise und brauchen humanitäre Hilfe. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Im Oktober 2021 meldeten einige Gebiete an der Küste und im Südosten Kenias die schlechtesten Niederschlagsmengen seit 1981. Die sich verschlimmernde Dürre in Kenia hat die Ernteproduktion erheblich beeinträchtigt. Über eine halbe Million Kinder sind akut unterernährt und benötigen eine Behandlung. Die Wasserquellen für die Menschen und ihr Vieh sind versiegt. Die Familien sind gezwungen, lange Strecken zu Fuß zurückzulegen, um an Wasser zu kommen. Das führt zu Spannungen zwischen den Gemeinden und zu vermehrten Konflikten. Vor allem die Existenzen von Viehhirt*innen sind bedroht. In den Regionen Kajiado, Tana River and Marsabit sind viele Tiere bereits gestorben, die verbleibenden Herden sind in schlechtem gesundheitlichem Zustand. Viele Kinder können die Schule nicht mehr besuchen, da sie nicht genügend zu essen haben und auf der Suche nach Wasser weite Strecken zurücklegen. 

Äthiopien:

Über acht Millionen Menschen befinden sich in Äthiopien in einer Hungerkrise. Die Wasserreserven sind nahezu erschöpft, mehr als 1,5 Millionen Tiere starben bereits. Viele Teile des Landes haben sich bis heute nicht von der Dürrekatastrophe im Jahr 2016 erholt: Zehn Millionen Menschen waren von extremem Hunger bedroht, viele haben ihr Leben verloren. Die Langzeitschäden der immer wiederkehrenden Dürre in Äthiopien trifft vor allem Viehhalter*innen und Landwirt*innen. Nur 40 Prozent der 1,2 Millionen Einwohner*innen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Mehrere Männer halten jeweils einen Baum-Setzling in den Händen Für das Klima – gegen Hunger

Wie Menschen in Somaliland mit Bäumen und Honig gegen Hunger und die Klimakrise kämpfen.

Somalia/Somaliland:

Im November 2021 hat die Regierung von Somalia den Notstand ausgerufen. Rund 90 Prozent des Landes sind mittlerweile von der Dürre betroffen. Laut UN leiden etwa 4,8 Millionen Menschen in Somalia unter der Dürrekatastrophe. In einigen Regionen blieb die Regenzeit zum vierten Mal in Folge aus. Tausende Menschen haben auf der Suche nach Wasser, Nahrung und Weideland ihre Dörfer verlassen. Im Schnitt geben Familien derzeit 50 Prozent ihres Einkommens für Wassertransporte aus, viele Schulen sind geschlossen, da sie keinen Zugang zu Wasser haben. Auch Somaliland ist von der Dürre betroffen. Landwirt*innen konnten aufgrund der Trockenheit nicht aussäen. Der Viehhandel leidet extrem. Je nach Region seien circa 50-90 Prozent des Viehbestandes gestorben, die übrigen Tiere aufgrund ihres schlechten Zustands kaum zu verkaufen.

So hilft die Welthungerhilfe vor Ort

Jetzt spenden und Menschen in den Dürre-Gebieten unterstützen

Vor einer trockenen Landschaft in Äthiopien sitzt eine Nomadin, die Wasser in einen Kanister füllt.60 €

... reichen aus, um z.B. einer Familie in Somaliland drei Monate lang Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen

120€

... versorgen z.B. eine Familie in Kenia für einen Monat mit den nötigsten Grundnahrungsmitteln.

Kuhhirtin mit einer Ihrer Kühe.298€

... kostet es z.B., Viehhirt*innen in Äthiopien einen Monat lang mit Futter für 10 Tiere auszustatten.

Oder geben Sie Ihren Wunschbetrag ein

Häufige Fragen zur Dürre in Ostafrika

Was verursacht Dürre in Afrika?

Wenn dringend notwendige Regenzeiten ausbleiben oder viel zu gering ausgefallen, kommt es zu Dürren. Der Wassermangel kann zu Bodenerosion bis hin zu Desertifikation führen. Ein wesentlicher Grund für anhaltende Bodentrockenheit ist der menschengemachte Klimawandel. Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Bodenerosion.

Warum ist das Horn von Afrika immer wieder von Hungerkrisen betroffen?

Die Region erlebt immer wieder Extremwetter wie Dürren und Überschwemmungen. Die Böden sind viel zu trocken, um Getreide oder Gemüse anzubauen. Für die kleinbäuerlichen Familien bedeutet das: Keine Ernte und nicht genügend zu essen. Ohne Futter und Wasser sterben die Tiere der Hirtenfamilien. Zudem steigen die Preise für Grundnahrungsmittel enorm an. Viele Menschen können es sich nicht mehr leisten, Lebensmittel auf den Märkten zu kaufen und müssen hungern. Nach der Heuschreckenplage des letzten Jahres und in Folge der Corona-Pandemie haben die Menschen keinerlei Reserven mehr, um der Dürre etwas entgegenzusetzen. Auch Armut, Kriege und bewaffnete Konflikte sind Hungertreiber. Jahrzehntelange Ausbeutung durch Industrienationen macht es vielen afrikanischen Ländern schwer, sich aus der Armutsfalle zu befreien. 

Wie kann das Vorkommen von Dürre in Afrika verringert werden?

Viele Extremwetterereignisse wie Dürren sind auf den Klimawandel zurückzuführen, oder werden durch den Klimawandel häufiger und heftiger. Die Eindämmung der Klimakrise ist daher also ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Hungers. Dafür sind politische Lösungen erforderlich. Doch auch im Kleinen kann jede*r kann mit einer nachhaltigen Lebensweise einen Beitrag leisten und helfen, den Klimawandel zu verlangsamen. Prävention ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Katastrophen wie beispielsweise Ernteausfälle abzumildern. Die Welthungerhilfe nutzt verschiedene Instrumente und Maßnahmen, um humanitäre Hilfe zu leisten, bevor Katastrophen eintreten. Durch Frühwarnsysteme mit einem vorhersagebasierten Risikomanagement können betroffene Menschen im Falle einer absehbaren Dürre frühzeitig handeln und Maßnahmen zur Ernährungssicherung einleiten. Solche Maßnahmen sind für die am schlimmsten betroffenen Bevölkerungsgruppen überlebenswichtig.

Welche Folgen hat die Dürre?

Anhaltende Dürren rauben Millionen Menschen die Lebensgrundlage. Ernten fallen aus, Vorräte sind vielerorts schnell verbraucht. Ernteeinbußen stürzen die Menschen gleich doppelt ins Elend. Auf der einen Seite können Familien nicht mehr von den eigenen Erzeugnissen leben, auf der anderen Seite schießen Lebensmittelpreise aufgrund der Knappheit in die Höhe. Menschen, die in Armut leben, können diese Preise nicht bezahlen und müssen Hunger leiden. Wasserknappheit verschärft außerdem das Potenzial für Unruhen und Kämpfe um das knappe Gut, vor allem in politisch instabilen Ländern. Konflikte und prekäre Lebenssituationen führen dazu, dass Menschen in andere Regionen oder Länder fliehen müssen. 

Geprüft und ausgezeichnet

Die Welthungerhilfe steht für Transparenz und Qualität, für sparsamen und zielgerichteten Einsatz der Spenden und verifizierte Informationen. Aus diesem Grund hat uns das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel ausgezeichnet. 

Auch darüber hinaus legen wir größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und Transparenz. So zeigt unser Jahresbericht detailliert, wofür sämtliche Spendengelder eingesetzt werden und vermittelt einen direkten Einblick in unsere Arbeit.  Im Rahmen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“ legen wir weitere Informationen offen, wie unsere vollständige Satzung, die Namen und Funktionen wesentlicher Entscheidungsträger, unsere Personalstruktur und vieles mehr.

Wir setzen Ihre Spende gezielt und mit großer Verantwortung ein. Sollten wir für ein Projekt mehr Spenden als benötigt erhalten, werden andere Projekte der Welthungerhilfe gefördert, die einer Finanzierung bedürfen.

Transparenz & Qualität

Die Welthungerhilfe legt größten Wert auf einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit den uns anvertrauten Mitteln. Dafür erhalten wir jährlich das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).
Lesen Sie hier mehr zum Thema Transparenz und Qualität.

Infografik: Kuchendiagramm mit Aufteilung der Aufwendungen in 2020.
Die Aufwendungen der Welthungerhilfe im Jahr 2020. © Welthungerhilfe

Fragen und Antworten rund um Ihre Spende für Ostafrika

Wie kann ich am einfachsten für Ostafrika spenden?

Nutzen Sie ganz einfach unser Formular für Online-Spenden. Oder rufen Sie unseren Spenderservice unter der Telefonnummer +49 228-2288-162 an und erteilen Sie der Welthungerhilfe telefonisch eine Einzugsermächtigung über die Abbuchung einer einmaligen oder dauerhaften Spende. Entdecken Sie auch unsere weiteren Spendenmöglichkeiten.

Bekomme ich eine Spendenbescheinigung?

Sie erhalten eine Spendenbescheinigung als Jahreszuwendungsbestätigung zu Beginn des Folgejahres. Auf Anfrage erhalten Sie die Spendenbescheinigung auch früher.

Welche Zahlungsmittel stehen zur Verfügung?

Nutzen Sie für Ihre Spende auf unser Spendenkonto ganz unkompliziert das SEPA-Lastschriftverfahren, Ihre Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung oder paydirekt.

Kommt meine Spende auch wirklich an?

Ja, wenn Sie im Spendenformular den Zweck "Nothilfe Ostafrika" wählen, wird Ihre Spende für die Projektarbeit in der Region eingesetzt. Unter anderem können Sie sich im Jahresbericht darüber informieren, was mit den Spenden passiert. Außerdem können Sie bei uns den Weg einer Spende nachvollziehen.

Wie kann ich als Unternehmen helfen?

Auch als Unternehmen können Sie die Welthungerhilfe unterstützen und soziales Engagement zeigen. Spenden Sie beispielsweise, anstatt zu schenken - zu Weihnachten, zum Mitarbeiterfest oder -jubiläum: Sie überweisen die Spenden, die auf dem Spendenkonto eingehen, ganz einfach im Namen Ihrer Angestellten, Kolleg*innen oder Kund*innen, die sich wiederum über eine Geschenkkarte freuen dürfen.

Ihre AnsprechpartnerInnen
Bankverbindung

Deutsche Welthungerhilfe e. V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15
BIC COLSDE33

DZI Spendensiegel

Das DZI Spenden-Siegel bescheinigt der Welthungerhilfe seit 1992 den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Mitteln.

Die Welthungerhilfe ist beim Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt und von der Körperschaftssteuer befreit. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE812801234.