Konflikt und humanitaere Krise im Suedsudan Conflict and humanitarian crisis in South Sudan

Flucht und Migration

Menschen verlassen ihre Heimat, weil sie keine Perspektive auf ein friedliches, stabiles und würdiges Leben haben. Sie fliehen vor Kriegen und bewaffneten Konflikten, vor politischer Verfolgung, Umweltkatastrophen und vor Hunger und Elend.

Ein großer Teil der globalen Fluchtbewegungen findet in Asien und Afrika statt. Weltweit werden etwa neun von zehn Flüchtlingen in ihren Heimatländern und in anderen Entwicklungsländern aufgenommen. Diese Staaten benötigen Unterstützung bei der Unterbringung und Ernährung der Flüchtlinge, aber auch bei weitergehenden Angeboten wie Bildung, Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten. Insbesondere dort, wo Menschen monate- oder jahrelang in Hilfsunterkünften ausharren müssen, gilt es, eine "verlorene Generation" von Flüchtlingen zu verhindern.

Lebensbedingungen langfristig verbessern

Zu den Herausforderungen in den Herkunftsländern gehört es, die Lebensbedingungen langfristig zu verbessern, Bleibeperspektiven zu schaffen und dadurch die Fluchtursachen zu überwinden. Wenn es gelingt, die Bildung auf einen höheren Stand zu bringen, die ländliche Entwicklung zu fördern und Jobs zu schaffen, werden mehr Menschen in ihrer Heimat bleiben. 

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe, die Bleibeperspektiven schafft, sind der Schlüssel zur Bekämpfung der Fluchtursachen. Um dies zu erreichen, werden dringend neue, innovative Ansätze zur Verknüpfung der Herangehensweisen benötigt, ebenso wie mehr Mittel und politische Impulse zur Prävention von Konflikten und Krisen.

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
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