Kind schöpft Wasser mit den Händen

Für Wasser und Hygiene sorgen

Wasser ist Leben. Ob bei der Ernährung, dem Bewässern von Feldern, der Versorgung der Tiere oder bei der Körperpflege: Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene (WASH) sind das A und O für die Gesundheit und Entwicklung und ein elementares Menschenrecht. Das jedoch bleibt 3,5 Milliarden Menschen weltweit verwehrt. Fast 750 Millionen Personen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, jedem dritten Menschen fehlt eine Toilette.

Krank durch schmutziges Wasser und fehlende Hygiene

Unter solch katastrophalen Voraussetzungen verbreiten sich Krankheitserreger besonders schnell. Mit dramatischen Folgen:

Frauen und Mädchen besonders gefährdet

Weil schon kleine Mädchen ihren Müttern beim beschwerlichen Wasserholen helfen müssen, lernen viele von ihnen weder Lesen noch Schreiben. Wer eine Schule besucht, findet oft desolate sanitäre Bedingungen vor. Deswegen bleiben viele Mädchen während ihrer Menstruation dem Unterricht fern oder brechen die Schule ganz ab. Ohne Bildung und Beruf haben Frauen kaum eine Chance, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. 

Mit WASH Hunger und Armut überwinden

Auf dem Weg zu #ZeroHunger sind der Zugang zu sauberem Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene wichtige Voraussetzungen. Fast 2,4 Millionen Menschenleben jährlich könnten laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch eine bessere Versorgung gerettet werden. Die Welthungerhilfe trägt dazu bei, indem sie jährlich etwa 25 neue WASH-Projekte bewilligt. Mit jeder dieser Maßnahmen eröffnet sie rund 50.000 Menschen die Chance auf ein würdiges Leben durch Gesundheit, Ernährungssicherheit und ein besseres Einkommen.

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
Newsletter abonnieren

Alle Informationen zu Katastrophen, Projekten und Veranstaltungen aus erster Hand erhalten.