loading
vier Frauen verlegen Schläuche zur Bewässerung eines Feldes

Ländliche Entwicklung fördern

Um Nahrung zu produzieren, stellt Landwirtschaft die grundlegenden Voraussetzungen. Doch ausgerechnet auf dem Land ist für viele Menschen Hunger an der Tagesordnung. Brisant ist nach wie vor die Situation in Ländern des Globalen Südens. Zwar wächst auf den Feldern der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern Gemüse, Getreide oder Obst – doch satt werden sie davon nicht. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Hier muss Entwicklungszusammenarbeit ansetzen, damit Betroffene ihre Ernährung langfristig und aus eigener Kraft sichern können.

Landwirtschaft fruchtbar machen

Nahrungsmittel und Agrarrohstoffe sind auf dem Weltmarkt gefragte Güter. Die Konsequenzen steigender Preise tragen die Ärmsten: Sie können sich gesunde Mahlzeiten nicht mehr leisten. Der Lohn für den Verkauf der Erträge ist oft verschwindend gering. Anhaltende Regenzeiten oder Dürren, begünstigt durch den globalen Klimawandel, verschärfen die Situation zusätzlich. Doch sind die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern von Feldarbeit abhängig. Mit üppigeren und nährstoffreicheren Ernten können Hunger und Armut entgegengewirkt und natürliche Ressourcen geschont werden. Das Prinzip der standortgerechten Landwirtschaft, beispielsweise durch effektive Anbaumethoden, ist dabei ein wichtiger Hebel zur Förderung ländlicher Entwicklung.

Eine legitime Frage: Wem gehört das Land?

Der Zugang zu nutzbaren Agrarflächen ist Voraussetzung. Erschwert wird er durch systematischen Landraub. Haben kleinbäuerliche Familien seit Generationen ihre Flächen bewirtschaftet, wird ihnen die Existenzgrundlage ohne Rücksicht auf legitime Rechte genommen. Anstelle der Kleinbetriebe errichten ausländische Großkonzerne Massenplantagen. Richtlinien der UN schützen die Land- und Nutzungsrechte der Bäuerinnen und Bauern – ihr Mitspracherecht muss gegenüber den Regierungen gestärkt werden.

Deutsche Welthungerhilfe e. V., Sparkasse KölnBonn IBAN DE15 3705 0198 0000 0011 15, BIC COLSDE33
Newsletter abonnieren

Alle Informationen zu Katastrophen, Projekten und Veranstaltungen aus erster Hand erhalten.